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Neu J. Hallof: SRaT 13,1: Analytisches Wörterbuch des Meroitischen /Analytic Meroitic Dictionary, Vol 1

Artikel-Nr.: 978-3-89754-513-7

Studien zu den Ritualszenen altägyptischer Tempel

Unter Mitarbeit von / in collaboration with Gabriele Hallof

21,5 x 29,7 cm, Hardcover, Fadenheftung, 336 S., farbig.

Mit dem sechsbändigen Analytischen Wörterbuch des Meroitischen liegt erstmals ein umfassendes Verzeichnis des Wort und
Lexembestandes der ältesten Schriftsprache Schwarzafrikas vor. Es basiert auf der Analyse von 2370 publizierten und
unpublizierten Inschriften mit insgesamt 23900 Wörtern, die 9300 Lexemen zugeordnet werden können. Für die Lexeme
werden – wenn möglich – Übersetzungen und Kognate in zeitgleichen antiken Sprachen aufgelistet. Innerhalb der Lexeme
sind die Wörter nach ihrem Gebrauch klassifiziert, und die Belege werden in ihrem Kontext aufgeführt.
Für die Erstellung des Wörterbuchs wurden alle publizierten Texte einer gründlichen Revision unterzogen. Die dem Wörterbuch
zugrundeliegenden Lesungen werden in einem abschließenden Dokumentenband veröffentlicht.


With the Analytic Meroitic Dictionary in six volumes, the first comprehensive catalogue of the words and lexemes of the
most ancient recorded language of Black Africa will be presented. It is based on the analysis of 2,370 published and
unpublished inscriptions with altogether 23,900 words, which can be assigned to 9,300 lexemes. For the lexemes, proposed
translations and cognates in ancient contemporary languages are given, if possible. Within the lexemes, the words are classified
according to their use and the examples are listed in their context. For the Analytic Meroitic Dictionary, all published texts were
carefully examined. The underlying transliterations, on which the dictionary is based, are presented in a separate document
volume.

Leseprobe-SRaT-13-1.pdf

139,00 *

Neu J. Hallof: SRaT 13,2: Analytisches Wörterbuch des Meroitischen /Analytic Meroitic Dictionary, Vol 2

Artikel-Nr.: 978-3-89754-624-0

Studien zu den Ritualszenen altägyptischer Tempel

Unter Mitarbeit von / in collaboration with Gabriele Hallof

21,5 x 29,7 cm, Hardcover, Fadenheftung, 344 S., farbig.

Mit dem sechsbändigen Analytischen Wörterbuch des Meroitischen liegt erstmals ein umfassendes Verzeichnis des Wort und
Lexembestandes der ältesten Schriftsprache Schwarzafrikas vor. Es basiert auf der Analyse von 2370 publizierten und
unpublizierten Inschriften mit insgesamt 23900 Wörtern, die 9300 Lexemen zugeordnet werden können. Für die Lexeme
werden – wenn möglich – Übersetzungen und Kognate in zeitgleichen antiken Sprachen aufgelistet. Innerhalb der Lexeme
sind die Wörter nach ihrem Gebrauch klassifiziert, und die Belege werden in ihrem Kontext aufgeführt.
Für die Erstellung des Wörterbuchs wurden alle publizierten Texte einer gründlichen Revision unterzogen. Die dem Wörterbuch
zugrundeliegenden Lesungen werden in einem abschließenden Dokumentenband veröffentlicht.


With the Analytic Meroitic Dictionary in six volumes, the first comprehensive catalogue of the words and lexemes of the
most ancient recorded language of Black Africa will be presented. It is based on the analysis of 2,370 published and
unpublished inscriptions with altogether 23,900 words, which can be assigned to 9,300 lexemes. For the lexemes, proposed
translations and cognates in ancient contemporary languages are given, if possible. Within the lexemes, the words are classified
according to their use and the examples are listed in their context. For the Analytic Meroitic Dictionary, all published texts were
carefully examined. The underlying transliterations, on which the dictionary is based, are presented in a separate document
volume.

139,00 *

Host Beinlich: SRaT 34/ Materialen zu den Kronen in den Ritualszenen ägyptischer Tempel

Artikel-Nr.: 978-3-89754-577-9

... der griechisch-römischen Zeit.

367 S., Hardcover, Fadenheftung, zahlreiche Abbildungen.

 

Leseprobe SRaT 34

139,00 *

Neu Horst Beinlich: Ptah 2. Die zweite Gottheit in den Ritualszenen der griechisch-römischen Zeit

Artikel-Nr.: 978-3-89754-609-7

in der Reihe: Ptah. Beiträge zu Ikonographie und Dekoration Ägyptens; Band 2

98 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, 17 x 24 cm; zahlreiche Abbildungen.

 

Gottheiten werden in ägyptischen Ritualszenen nicht willkürlich
oder zufällig zusammen dargestellt, sie bilden Gemeinschaften
mit einem bestimmten inhaltlichen Zusammenhang. Dabei
überwiegt die Zahl der Götter, die in Zweiergruppen (Dyaden)
zusammengefaßt sind, jene Szenen, in denen nur eine Gottheit
vertreten ist. Im vorliegenden Band wird der Frage nachgegangen,
welche Götter und Göttinnen solche (Dyaden) bilden können
und wie das enge Verhältnis zwischen ihnen innerhalb der Darstellungen
ausgedrückt wird.

 

1609-Leseprobe-Ptah-2

39,00 *

Neu Sylvie Cauville: DENDARA. Album iconographique

Artikel-Nr.: 978-3-89754-606-6

Band 1 der Reihe:

Ptah
Beiträge zu Ikonographie und Dekoration Ägyptens
Herausgegeben von
Horst Beinlich . Julia Budka . Rune Nyord

 

Format 21,0 x 29,7 cm; 276 S.; Festeinband, Fadenheftung, zahlr. farb. Abb.

Erst vor wenigen Jahren hat der ägyptische Antikendienst den Hathor-
Tempel von Dendara, einen der größten und fast vollständig erhaltenen
Tempel der Antike vom Staub seiner 2000jährigen Geschichte befreit.
Die beste Kennerin dieses Tempels, die auch schon die meisten seiner
Inschriften kopiert, übersetzt und kommentiert hat, Sylvie Cauville,
gibt uns mit dieser Publikation einen Einblick in die Farbigkeit der
Ikonographie und Dekoration dieses Tempels. Sie läßt uns in der Fülle
der Farben Details sehen, die dem Auge bisher verborgen waren.

Leseprobe Ptah 1

149,00 *

Karl Graf zu Castell-Rüdenhausen: Begegnungen. Erinnerungen eines Fotojournalisten

Artikel-Nr.: 978-3-89754-581-6

164 S., Format: 17 x 24 cm, Hardcover, Fadenheftung, zahlreiche Abbildungen.

Seit Beginn seiner journalistischen Laufbahn notierte Karl Graf zu
Castell-Rüdenhausen kleine Erlebnisse, die er während seiner Tätigkeit
als Fotojournalist mit bekannten Persönlichkeiten hatte. Beim Lesen
seiner Randnotizen, die eigentlich nur für seine privaten Zwecke gedacht
waren, und beim Betrachten zahlreicher Fotos aus seinem reichhaltigem
Archiv wurden Erinnerungen geweckt und er entschloss sich, daraus ein
Buch zu machen.
Erleben Sie eine Zeitreise persönlicher Begegnungen mit interessanten
Menschen, die teilweise nicht mehr unter uns weilen. Für den Autor ein Grund
mehr diese Personen in seinem Werk noch einmal zu würdigen, denn wie
schrieb einst der fränkischen Dichter Jean Paul: „Die Erinnerung ist das
einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“

24,90 *

Horst Beinlich: SRaT 35 / Götter und Menschen auf der Seite des Königs in den Darstellungen ...

Artikel-Nr.: 978-3-89754-600-4

... der Ritualszenen der Tempel der griechisch-römischen Zeit Ägyptens.
— eine Materialvorlage —

 

SRaT 35

 

332 S.; 21,5 x 30,5 cm; Hardcover, Fadenheftung; zahlreiche Abbildungen.

Leseprobe SRaT 35

 

Die vorliegende Publikation ist nicht als Buch zum Lesen gedacht, es ist wie auch schon die Materialien zu
den Kronen, und wie auch schon der Untertitel sagt, eine Materialvorlage.

 

139,00 *

Walter Raunig und Prinz Asfa-Wossen Asserate (Hg.): Orbis Æthiopicus XVII

Artikel-Nr.: 978-3-89754-569-4

236 S., 17 x 24 cm, Broschur, zahlr. Abb.

ISBN: 978-3-89754-569-4

 

Aus dem Inhalt von Band XVII:


Alverde, der Priesterkönig Johannes und Dom Sebastião
Anne-Marie Kasper      


Sklavin, Prinzessin, Geliebte, Naturkind, Reisegefährtin?
Die Abessinierin Machbuba in der Literatur des Fürsten Pückler-Muskau Mitte des 19. Jahrhunderts
Kerstin Volker-Saad    


Die Königin von Saba im Roman – exemplarische Texte zwischen Anspruch und Trivialität
Wolfgang Biesterfeld      


Fancy Names and Fake News: notes on the conflation
of Solomonic Ethiopian rulership with the myth of Prester John
in late medieval Latin Christian diplomatic correspondence
Verena B. Krebs       


Monumentalised Accountancy from ancient Ethiopia –
the stele of Maryam ‘Anza
Manfred Kropp       


Die Abissini Regis Historia (1628) des deutschen Jesuiten
Adam Contzen – ein Fürstenspiegel des Barock
Wolfgang Biesterfeld      


„Sklavenrache“ oder die Rettung des Amharenknaben –
ein wenig bekannter Text von Karl May
Gabriele Ziethen       


Kulturtransfer oder Akkulturation? Zur Abbildhaftigkeit
griechisch-römischer Kultur im antiken Äthiopien
Klaus Dornisch      


A preliminary catalogue of post-Byzantine Icons
in late medieval Solomonic Ethiopia
Verena B. Krebs      

79,00 *

Wilhelm Baumgartner und Guillaume Fréchette (Hg.): Brentano Studien XVII, 2018/2019

Artikel-Nr.: 978-3-89754-582-3

Brentano-Studien Band XVII

290 Seiten, Format 15,5 cm x 23 cm, Broschur
ISBN 978-3-89754-582-3

 

Abo-Preis: 51,00 Euro

55,00 *
Auf Lager

Neu B. Zachraj und G. W. Schramm (Hg.): Die vergangene Nacht hatte ich vier Tote und soeben ...

Artikel-Nr.: 978-3-89754-596-0

... drückte ich einem die Augen zu.

1943-1944: Einsatz im Feldlazarett 2. / 606 (mot.)

45 Feldpostbriefe der DRK-Schwester „Hanni“ Löhr

Mit 189 historischen Fotos, Dokumenten und Karten.

 

284 S.; Hardcover, Fadenheftung, 13,5 x 21,5 cm

 

Die DRK-Schwester Johanna Löhr pflegt 1941/42 im Amberger Reserve-Lazarett Schwerverwundete, bevor sie 1943 zum Kriegslazarett 2./ 606 (mot.) in die Südukraine kommandiert wurde. Nachdem im Frühjahr 1944 die Front dort zusammenbrach, verlegte das Lazarett über Rumänien und Ungarn Richtung Westen. Im Herbst 1944 ist Löhr aus dem DRK ausgeschieden und brachte wenig später eine Tochter zur Welt. Beim Einmarsch der Amerikaner ist die damals Dreiundzwanzigjährige in Hilpoltstein/Mfr. ums Leben gekommen.
Über ihre Jahre im „Osteinsatz“ berichtete sie in 45 Feldpostbriefen. Mit ergänzenden Kommentaren sind diese vollständig abgedruckt, dazu bisher unveröffentlichte Fotos – u.a. aus Löhrs Album, zeitgeschichtliche Dokumente und drei Karten. Weitere Kapitel widmen sich dem Amberger Reservelazarett 1, dem Kriegseinsatz von DRK-Schwestern sowie der Wehrmedizin jener Jahre.

 

1596-Schramm-DRK-Leseprobe

 

 

34,90 *

Neu Elias Gudwis: Die archaische Weltanschauung. Homer und Hesiod neu aufgearbeitet

Artikel-Nr.: 978-3-89754-598-4

356 S.; Format: 17 x 24 cm; Hardcover, Fadenheftung.

Als frühe schriftliche Zeugnisse europäischer Poesie und Literatur vermitteln die beiden Dichter Homer und Hesiod einen authentischen Einblick in die Weltanschauung ihrer Zeit. Das vorliegende Werk untersucht diese archaische Weltanschauung. Der Fokus liegt dabei auf dem Pantheon bei Homer und Hesiod: Welche Götter finden sich? Was ist die explanatorische Funktion der Götter?

Leseprobe-Gudwis

69,00 *

Neu Harald Bichlmeier: Studien zu nordostbayerischen Orts- und Flurnamen auf -(n)itz und -(a)tz. MSB 31

Artikel-Nr.: 978-3-89754-603-5

316 S.; Format: 14,5 x 21,5 cm; Hardcover, Fadenheftung.

Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit einem morphologisch definierten
Teil der Toponyme Nordostbayerns. Dieser Teil Bayerns zeichnet
sich durch eine Besonderheit aus: Wohl im Verlauf des 8. Jh.s sind
hier Slawen zugewandert. Diese haben hier nach traditioneller Auffassung
ihre Spuren in Orts-, Flur- und Gewässernamen hinterlassen.
Diese Einschätzung wird in den letzten Jahren immer wieder einmal in
Frage gestellt, wobei indes meist keine stichhaltigen Argumente dafür
geliefert werden.

Leseprobe-MSB-31

64,90 *

Steffen Köhler: Mosebachs Göttliche Komödie. Provokation, Blasphemie, Inszenierung

Artikel-Nr.: 978-3-89754-610-3

296 S.; Hardcover, Fadenheftung, Format: 17 x 24 cm.

ISBN: 978--89754-610-3

„Nicht alles aussprechen zu dürfen (…) hat auf die Phantasie der Künstler überaus anregend gewirkt und sie zu kühnsten Lösungen inspiriert“, schreibt Martin Mosebach in „Vom Wert des Verbietens“ (2012). Hat er in seinem Roman „Krass“ (2021) – wie schon zuvor in „Mogador“ (2016) – Blasphemien gegenüber Christentum und Islam formuliert? Ist der Roman „Krass“ als Antwort auf das Projekt „Jesus im Islam“ des Salafistenpredigers Marcel Krass zu bewerten? Vorliegende Studie weist Parallelen zu Martin Scorseses „Die letzte Versuchung Christi“ (1988) und Dantes „Göttliche Komödie“ nach und entfaltet ein Panorama von Mosebachs Gesamtwerk.

Von Steffen Köhler erschienen zuletzt: „Kometennacht. Kafka liest Chesterton“, „Ein fahrender Scolast. Über Peter Sloterdijk“ und „Navid Kermani. Politische Romantik als Staatstheologie“.

45,90 *

Jahrbuch für den Landkreis Kitzingen 2022

Artikel-Nr.: 978-3-89754-593-9

328 S., zahlreiche farbige Abbildungen, Hardcover, Fadenheftung; Format: 14,4 x 21 cm

 

Das Jahrbuch 2022 enthält zahlreiche Beiträge aus Geschichte und Gegenwart des Landkreises Kitzingen. Kulturhistorische Themen finden sich ebenso, wie Zeitzeugen­erinnerungen an Kriegs- und Nachkriegsjahre, Beiträge zur Zeitgeschichte und vieles mehr.

 

Leseprobe Jahrbuch 2022

29,90 *

Carsten Busch: Nikolaus Fey. Nur ein Kämpfer für Franken? Versuch eines Lebensbildes

Artikel-Nr.: 978-3-89754-614-1

Format: 13,5 x 21,5 cm; 156 S., Festeinband, Fadenheftung, zahlr. farb. Abb.

 

Nikolaus Fey, ein vielbeachteter unterfränkischer
Mundartdichter und Bewahrer fränkischer Eigenart,
wird in diesem Buch von Carsten Busch gründlich
unter die Lupe genommen. Nach umfangreichen
Recherchen gelingt es dem Autor, ein diff erenziertes
Lebensbild zu zeichnen. Einerseits einfühlsam,
andererseits aber auch schonungslos, wenn es um
die Verstrickungen des Dichters während der Zeit
des Nationalsozialismus geht. Eine spannende Lektüre
für fränkische Heimat-, Kunst- und Geschichtsinteressierte.

 

Leseprobe Nikolaus Fey

24,90 *

Neu MSS: Münchener Studien zur Sprachwissenschaft Heft 74,1 (2021)

Artikel-Nr.: 0077-1910-74-1

168 S., ISSN 0077-1910, 148 mm x 210 mm

 

MSS 74,1 Inhalt

 

40,00 *

Neu MSB 32 – Harald Bichlmeier, Stefan Zimmer: Die keltischen Flussnamen im deutschsprachigen Raum. …

Artikel-Nr.: 978-3-89754-616-5

… Ein keltologisch-indogermanistischer Kommentar zum
Deutschen Gewässernamenbuch

Mit vier Karten von Alois Dicklberger

340 S., Hardcover; Fadenh.

Münchener Studien zur Sprachwissenschaft, Beiheft 32

 

In den knapp 200 Hauptparagraphen des Buches werden die Etymologien von 360 Gewässernamen (-token) kommentiert, für die im Deutschen Gewässernamenbuch keltischer Ursprung etweder für sicher oder wahrscheinlich oder möglich gehalten wird, oder für deren Erklärung Vergleichsmaterial aus dem Keltischen eine Rolle spielt. Die Autoren haben Vollständigkeit angestrebt und hoffen diese hinsichtlich der Nennungen im DGNB auch erreicht zu haben.

 

64,90 *

Neu Andrea Strößner: Der Genisafund aus der Synagoge von Wiesenbronn

Artikel-Nr.: 978-3-89754-585-4

Haus der Versammlung –
Die ehemalige Synagoge in Wiesenbronn
Herausgegeben von Reinhard Hüßner und Bernd Päffgen
Band 1

216 S.; 21,5 x 30,5 cm; Hardcover, Fadenheftung, zahlreiche fargige Abbildungen

Im Judentum ist die Genisa der wichtige Raum zur Aufbewahrung von unbrauchbar
gewordenen Kultgegenständen und vor allem der Schriften, die wegen ihres
Inhalts und der Verwendung des Gottesnamens nicht weggeworfen werden dürfen.
Auf den Dachböden der alten Synagogen im süddeutschen Raum existierten solche
wenig bekannten Depots. In Kooperation mit dem „Genisaprojekt Veitshöchheim“
wurden die genau dokumentierten Wiesenbronner Dachbodenfunde bearbeitet und
ausgewertet. Die Veröff entlichung bildet den Auftakt der Publika tionsreihe „Haus
der Versammlung – Die ehemalige Synagoge in Wiesenbronn“.
Die Geschichte der Synagoge in Wiesenbronn reicht bis 1718 zurück. Bereits
seit dem späten 15. Jahrhundert waren in dem kleinen unterfränkischen Winzerort
Juden ansässig. Der heutige Synagogenbau entstand 1792. 1890 wurden Umbauten
vorgenommen, bei denen der Betsaal seine in weiten Teilen erhaltene farbenprächtige
Ausmalung bekam. Die jüdische Gemeinde in Wiesenbronn unterhielt außer
Synagoge und Mikwe auch eine eigene Religionsschule. Berühmt ist der hier 1807
geborene und in den Traditionen des orthodoxen Landjudentums aufgewachsene
Rabbiner Seligmann Bär Bamberger.
In den Novemberpogromen 1938 wurde die Wiesenbronner Synagoge nicht
zerstört, da sich die jüdische Gemeinde aufgelöst hatte und man sie in Privatbesitz
verkaufte. Zu einem Wohnhaus umgenutzt, konnte ab 2005 die denkmalgerechte
Sanierung umgesetzt werden. Dabei gelangen bauhistorische und archäologische
Untersuchungen. Bedeutend sind außer der Genisa mannigfache Erkenntnisse zum
Baugeschehen an der Synagoge. Aber auch die Feststellung des ersten, über 300 Jahre
alten Synagogenbaus sowie die Untersuchung der Mikwe bereichern unser Bild
vom jüdischen Kulturerbe in Bayern.
 

1585-Leseprobe-Genisa

79,00 *

Neu J. Hallof: SRaT 13,3: Analytisches Wörterbuch des Meroitischen /Analytic Meroitic Dictionary, Vol 3

Artikel-Nr.: 978-3-89754-633-2

Studien zu den Ritualszenen altägyptischer Tempel

Unter Mitarbeit von / in collaboration with Gabriele Hallof

21,5 x 29,7 cm, Hardcover, Fadenheftung, 332 S., farbig.

Mit dem sechsbändigen Analytischen Wörterbuch des Meroitischen liegt erstmals ein umfassendes Verzeichnis des Wort und
Lexembestandes der ältesten Schriftsprache Schwarzafrikas vor. Es basiert auf der Analyse von 2370 publizierten und
unpublizierten Inschriften mit insgesamt 23900 Wörtern, die 9300 Lexemen zugeordnet werden können. Für die Lexeme
werden – wenn möglich – Übersetzungen und Kognate in zeitgleichen antiken Sprachen aufgelistet. Innerhalb der Lexeme
sind die Wörter nach ihrem Gebrauch klassifiziert, und die Belege werden in ihrem Kontext aufgeführt.
Für die Erstellung des Wörterbuchs wurden alle publizierten Texte einer gründlichen Revision unterzogen. Die dem Wörterbuch
zugrundeliegenden Lesungen werden in einem abschließenden Dokumentenband veröffentlicht.


With the Analytic Meroitic Dictionary in six volumes, the first comprehensive catalogue of the words and lexemes of the
most ancient recorded language of Black Africa will be presented. It is based on the analysis of 2,370 published and
unpublished inscriptions with altogether 23,900 words, which can be assigned to 9,300 lexemes. For the lexemes, proposed
translations and cognates in ancient contemporary languages are given, if possible. Within the lexemes, the words are classified
according to their use and the examples are listed in their context. For the Analytic Meroitic Dictionary, all published texts were
carefully examined. The underlying transliterations, on which the dictionary is based, are presented in a separate document
volume.

139,00 *

Neu Andrea Rudolph: Über den Tag hinaus. Festgaben aus Wissenschaft und Praxis ...

Artikel-Nr.: 978-3-89754-618-9

...zum Einzug von Johann Heinrich Voß in das Voßhaus Penzlin

 

240 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, 15,4 x 21,5 cm, zahlr. farb. Abb.

 

In der deutschen Antike-Rezeption gelten die HomerÜbersetzungen von Johann Heinrich Voß als Meilenstein. Ein geistig angeeignetes Griechentum sollte die Deutschen zu einer Nation formen. Es sollte darüber hinaus die Menschheit mit Aufklärungsidealen wie Vernunft, Freiheit und Menschlichkeit bekannt machen. Auch die Idyllen von Voß empfehlen sich als politische Lektüre. In diesem Band gehen einige Beiträge der Frage nach, wie die kritische, erziehende und idealisierende Feder des Johann Heinrich Voß Antikes und Nördliches verschmilzt. Andere Beiträge machen soziale und kulturelle Erfahrungen von Voß in Mecklenburg und im Lande Hadeln zum Thema. Das spätbarocke Rektorhaus am Markt in Penzlin hat eine direkte lokale und historische Verbindung zu Voß. Die dem Einzug von Voß in „sein Haus“ gewidmeten Festgaben halten daher auch Sichtweisen und Maßstäbe fest, die bei der Sanierung des Hauses, seiner Umwandlung in ein Literaturhaus und bei der Erarbeitung einer ständigen Voß-Ausstellung zum Tragen kamen.

Leseprobe-Rudolph-Über den Tag hinaus

49,00 *

Neu Albert Fuß: Der Augustinus-Retabel von Michael Triegel in der Pfarrkirche von Dettelbach

Artikel-Nr.: 978-3-89754-607-3

Die Sprache der Bilder ist universell und dennoch verschlüsselt.
Dr. Albert Fuß entschlüsselt diese Sprache auf tiegründige Weise.
Einerseits beschreibt er das Dettelbacher Altar-Retabel durch den Vergleich
mit den Werken der Meister der Renaissance, vernachlässigt aber andererseits
die spirituellen Anklänge nicht.
Albert Fuß legt hier einen Kirchenführer vor, der neben den üblichen kunsthistorischen Darstellungen dem Leser eine wirkmächtige Interpretation der
besprochenen Kunstwerke an die Hand gibt.

1607-Leseprobe-Fuß-Augustinus-Retabel

29,90 *

Neu Werner May: Verliebte Liebe³. Sieben dynamische Fäden für unsere Liebe zu Gott

Artikel-Nr.: 978-3-89754-845-9

76 S., 13,5 x 21,5 cm; HC, Fadenheftung

 

Das Buch will sieben Fäden spinnen, damit die Liebe zu Gott bleibt und zunimmt.
Es gilt, das Liebesfeuer zu schüren und am Brennen zu halten.


„Wann soll ich denn Gott lieben?“ „Jetzt.“
„Wie lange?“ „Jetzt.“
„Und wo soll ich ihn lieben?“ „Jetzt.“
„Jetzt. Jetzt. Jetzt. Ist das das Wichtigste
dabei?“ „Ja“.
„Und hast du wirklich zu meiner Liebe zu Gott
nicht mehr zu sagen als ,Jetzt‘?“
„Aber nein, das ganze Buch handelt davon
und reicht dafür nicht aus.“

1845-Leseprobe-May-Liebe-hoch-3.pdf

12,80 *

Neu Reinhard Wick: 17:43 in Uffenheim – Die etwas andere Pilgerperspektive

Artikel-Nr.: 978-3-89754-608-0

80 S.; 12,6 x 19,0 cm; SC, Fht, Abb. sw.

 

Pilgern bedeutet, aus dem Vertrauten aufzubrechen. Wer sich auf den Weg macht, geht auf Abstand zum Alltag, und mit Abstand betrachtet, sieht bekanntlich alles anders aus.

Pilgern ist außerdem mit dem Wunsch nach einer Sinnerfahrung verbunden. Wie sich dies gestaltet, und wie sich auf den Durststrecken des Pilgerweges unerwartete erfüllende Augenblicke ereignen, davon wird hier erzählt.

1608-Wick-Pilgern-Leseprobe.pdf

 

11,80 *

Frederike Schmäschke: Fritz Griebel. Leidenschaft für Tapisserie/Passion for Tapestry

Artikel-Nr.: 978-3-89754-617-2

175 S., Format: 21,5 x 30,5 cm, Hardcover, Fadenheftung, zahlreiche Farbabbildungen

ISBN: 978-3-89754-617-2

 

Die Offenheit für Neues und die Lust am lebenslangen Lernen zeichneten den Mensch und vor allem den Künstler Fritz Griebel (1899–1976) aus. So gibt es kaum ein Medium, das er im Laufe seines sechs Jahrzehnte dauernden Schaffens nicht erprobt und gemeistert hätte, darunter auch raumgreifende Gobelins. Dieses Werkverzeichnis erschließt die knapp vierzig Gobelins und anderen textilen Arbeiten, die nach seinen Entwürfen in der Nürnberger Gobelin Manufaktur (NGM) gefertigt wurden. Seit der Schließung der Manufaktur zum Jahreswechsel 2002/2003 verblasst das Wissen um ihre Geschichte, Arbeitsweise und ihren Einfluss. Fritz Griebel jedoch schätzte die Manufaktur und ihre Werke stets hoch. So schreibt er als Direktor der Nürnberger Akademie 1949 an den Stadtkämmerer Dr. Georg Zitzmann: „Heute, wo Qualitätsarbeit, handwerkliche und geistige, unsere Rettung [sic!] ist, darf so ein Betrieb nicht zugrunde gehen.“ Diese Publikation präsentiert einige der schönsten Erzeugnisse der NGM.

Openness to new things and the desire for life-long learning characterised the man and, above all, the artist Fritz Griebel (1899-1976). There is hardly a medium that he did not try out and master in the course of his six decades of work, including room-sized tapestries. This catalogue raisonné makes the almost forty tapestries and other textile works that were produced according to his designs at the Nuremberg Gobelin Manufactory (NGM) accessible to the public. Since the closure of the manufactory at the turn of 2002/2003, knowledge of its history, working methods and influence has faded. Fritz Griebel, however, always held the manufactory
and its works in high esteem. Thus, in 1949, as director of the Nuremberg Academy of Fine Arts, he wrote to the city treasurer Dr. Georg Zitzmann: “Today, when quality work, craftsmanship and intellectuality are our rescue [sic!], such a business must not perish.“ This publication presents some of the most beautiful products of the NGM.

1617-Leseprobe-Gobelins.pdf

69,90 *

Neu J. Hallof: SRaT 13/4: Analytisches Wörterbuch des Meroitischen /Analytic Meroitic Dictionary, Vol 4

Artikel-Nr.: 978-3-89754-626-4

Studien zu den Ritualszenen altägyptischer Tempel

Unter Mitarbeit von / in collaboration with Gabriele Hallof

21,5 x 29,7 cm, Hardcover, Fadenheftung, 344 S., farbig.

Mit dem sechsbändigen Analytischen Wörterbuch des Meroitischen liegt erstmals ein umfassendes Verzeichnis des Wort und
Lexembestandes der ältesten Schriftsprache Schwarzafrikas vor. Es basiert auf der Analyse von 2370 publizierten und
unpublizierten Inschriften mit insgesamt 23900 Wörtern, die 9300 Lexemen zugeordnet werden können. Für die Lexeme
werden – wenn möglich – Übersetzungen und Kognate in zeitgleichen antiken Sprachen aufgelistet. Innerhalb der Lexeme
sind die Wörter nach ihrem Gebrauch klassifiziert, und die Belege werden in ihrem Kontext aufgeführt.
Für die Erstellung des Wörterbuchs wurden alle publizierten Texte einer gründlichen Revision unterzogen. Die dem Wörterbuch
zugrundeliegenden Lesungen werden in einem abschließenden Dokumentenband veröffentlicht.


With the Analytic Meroitic Dictionary in six volumes, the first comprehensive catalogue of the words and lexemes of the
most ancient recorded language of Black Africa will be presented. It is based on the analysis of 2,370 published and
unpublished inscriptions with altogether 23,900 words, which can be assigned to 9,300 lexemes. For the lexemes, proposed
translations and cognates in ancient contemporary languages are given, if possible. Within the lexemes, the words are classified
according to their use and the examples are listed in their context. For the Analytic Meroitic Dictionary, all published texts were
carefully examined. The underlying transliterations, on which the dictionary is based, are presented in a separate document
volume.

Leseprobe SRaT 13/4

139,00 *

Neu Werner Suerbaum: Uxor dolorosa. Zur Entwicklung des Bildmotivs "trauernde Frau mit Urne"

Artikel-Nr.: 978-3-89754-615-8

416 S., 158 farb. Abb., Format:17 x 24 cm, gebundene Ausgabe, Fadenheftung.

Für den Autor, einen emeritierten Münchener Ordinarius für Lateinische Philologie, hat die Geschichte des Bildmotivs einer „trauernden Frau mit Urne“ einen literarischen Ausgangspunkt: eine von Tacitus anschaulich geschilderte Szene, wie 20 n. Chr. Agrippina maior mit der Aschenurne ihres in Syrien unter ungeklärten Umständen verstorbenen Gatten und Kronprinzen Germanicus in Brundisium an der Adria landet. Die Vor- und Folgegeschichte dieses spektakulären Ereignisses, vor allem das gespannte Verhältnis Agrippinas zum Kaiser Tiberius, wird historisch und mentalitätsgeschichtlich untersucht und kulturhistorisch mit anderen Bestattungen von Angehörigen der römischen Elite verglichen. Von der literarischen Erzählung des Tacitus geht die bildliche Rezeption in klassizistischen Historienbildern des 17. bis 19. Jh.s bei Malern wie Benjamin West, Gavin Hamilton und Angelika Kauffmann (sowie in weiteren Beispielen, darunter auch Skulpturen) aus. Eine Sonderrolle spielt die eigenwillige Agrippina-Performance der im 18. Jh. berühmten Lady Emma Hamilton. Das Urnen-Motiv bleibt mit der Antike verbunden und spiegelt nicht etwa einen realen zeitgenössischen Brauch. Denn im christlichen Abendland galt bis zur Mitte des 20. Jh.s das Tabu einer Kremation. Wenn die Konfiguration „Trauernde Frau mit Urne“ seit dem Ausgang des 18. Jh.s. doch in die allgemeine Grabmalskulptur übernommen wurde, konnte das nur durch Enthistorisierung und Allegorisierung geschehen. Die Übergangsphase um 1800 und die weitere Entwicklung wird vor allem an konkreten Beispielen auf dem Alten Südfriedhof in München erörtert, die den Einfluss des Hofbildhauers Roman Anton Boos zeigen. Eine parallele Entwicklung zur Sepulkralfigur lässt sich auch für die antike Artemisia-Figur beobachten.

1615-Leseprobe-Suerbaum-Uxor.pdf

98,00 *

Neu Franz Kafka. Ein Process. Herausgegeben und kommentiert von Steffen Köhler

Artikel-Nr.: 978-3-89754-630-1

Franz Kafka · Werke
Dettelbacher Ausgabe
Band 1

380 S.; 17x24 cm; Hardcover, Fadenheftung.
 

Die „Dettelbacher Ausgabe“ nähert sich den chaotischen Manuskript­verhältnissen von Kafkas „Process“-Fragment auf ungewohnte Weise: Als Kritische Linear-Edition bietet sie alle Varianten, Streichungen und Einfügungen im Erzähltext selber (und nicht in Anhang, Separatband oder unübersichtlichem Faksimile) und erzwingt so ein anderes Lesen. Die Kapitel werden in der Reihenfolge ihrer mutmaßlichen Entstehung abgedruckt (und nicht als ein konstruierter Ideal-Text). Diese Neuordnung fördert einen anderen „Process“ zutage:
Die Schlusspassage rückt nach vorne, andere nach hinten; vorgebliche Erzähleinheiten werden aufgebrochen und ineinander geschoben, die vermeintlich „unvollendeten“ Kapitel mittendrin


Der beigefügte Kommentar gibt u.a. Auskunft über Kafkas prägende Lektüreerlebnisse, die der Abfassung des Romanfragments vorausgehen, etwa Bleis Chesterton-Übersetzungen oder die Bibel in der Über­setzung Martin Luthers. Kafka erscheint weniger als „reiner“ Jude, denn als Jude im Umfeld des Jiddischen, des Prager Katholizismus
und des Protestantismus der Nachjahrhundertwende.

Leseprobe-1630-Kohler-Kafka-IT-.pdf


 

89,00 *
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